Eschdorf



Ein Wochenende zum vergessen

 

Ich hoffe, dass ich für diese Saison mein ganzes Pech und den Ärger an dem einen Wochenende abstreifen konnte!

 

Angefangen hatte das Ganze bereits auf der Anreise, als das Getriebe an unserem Car nach der Einfahrt in Luxemburg streikte und wir die letzten 70 Kilometer nur mit rund 35 km/h weiter fahren konnten.

 

Das Problem war dann am Freitag relativ schnell gefunden und behoben, sodass wir uns normal auf das Rennen vorbereiten konnten…

 

Am Samstagmorgen, kurz vor unserem ersten Trainingslauf, brach dann ein heftiges Gewitter über Eschdorf herein, welches die Veranstaltung für etwa 1 ½ Stunden lahm legte! Also traten wir mit geraumer Verspätung und reichlich nasser Strecke zum Training an, wass dann mehr einer Besichtigungsfahrt glich. Weil die Strecke dann relativ schnell abtrocknete und sich die Verhältnisse besserten, waren die Zeiten nicht aussagekräftig.

 

Zum zweiten Training trocknete die Strecke dann auch ab und die Jagd auf die Zeiten konnte beginnen. Als ich vom Start wegfuhr, bemerkte ich schon nach wenigen Metern, dass mein Motor nur noch auf fünf Zylindern lief! Dies ergab natürlich keine anständige Zeit.

 

Nach der Problembehebung, eine feucht Zündspule, konnte ich dann auch endlich angasen und war auch auf dem Niveau der Konkurrenz aus dem vorherigen Training. Der Samstag verlief also schon mal nicht gerade optimal mit einem normalen Trainingslauf auf einer, mir neuen Strecke!

 

Sonntag früh konnten wir noch ein ungezeitetes Warm Up fahren. Dies lief dann, anhand der Datenaufzeichnung, viel versprechend und deutlich schneller als das Samstagtraining! Gut motiviert wollte ich zum ersten Rennlauf antreten, als wir beim Bereitstellen des Martinis ein ungewöhnliches Geräusch im Differential feststellten. Nach einer Rücksprache mit einem Getriebespezialisten, entschieden wir uns, den Rennlauf nicht zu fahren und sofort mit der Reparatur zu beginnen…

 

Mit guter Zuversicht startete ich dann zum zweiten Rennlauf. Ich wollte aber dann ein bisschen zu viel und es unterliefen mir dadurch einige Fehler, die mich ein paar Zehntelsekunden kosteten!

 

Gleich nach der Zieldurchfahrt begann es auch schon wieder zu regnen…

Als dann noch ein Konkurrent eine ca. 300m lange Ölspur legte, entschied sich der Veranstalter das Rennen abzubrechen. Somit blieb mir keine Möglichkeit mehr, meine Zeit zu verbessern und ich blieb auf dem 6. Klassenrang kleben.

 

Nicht gerade ein Resultat, wie ich mir das vorstelle!

 

Weitere Infos zum Rennen findet Ihr unter udp.motorsport.lu/wb/

 

Rangliste
⇒Zwischenrangliste DBM