34. Homburger ADAC Bergrennen

Bergrennen Homburg 14.-16. Juli 2007
Riesen Pech in Homburg



Freitag 13.07. Aufbau Fahrerlager in Homburg

Am Freitag Morgen beginnen wir bei sommerlichen Temperaturen, nach der langen Anfahrt vom Vorabend, mit dem Aufbau unserer Zelte und dem einrichten des Fahrerlagers. Am Martini müssen nur noch kleinere Vorbereitungen für das Freitagstraining vorgenommen werden, da die meisten Vorbereitungsarbeiten schon zu Hause in Oberdiesbach gemacht worden sind. So können wir einen gemütlichen Tag verbringen, mit einer ausgedehnten Mittags-Siesta und am Abend mit einem feinen Nachtessen bei gemütlichem Beisammensein mit dem UCM Racing und  Meisel Team.



Samstag. 14.07. Training Homburg

Am Samstagmorgen ab acht Uhr steht das erste Training auf dem Programm. Nach mehreren Unterbrüchen und Beseitigen einer Oelspur auf der Rennstrecke verzögerte sich der erste Trainingslauf fast bis zum Mittag hinaus. Bis am Mittag konnte erst ein einziger Trainingslauf absolviert werden. Dieser absolvierte Märcu souverän und erzielte eine Zeit von 1,13,62 hinter Uwe Lang mit eine Zeit von 1, 13,02.  Bei rekordverdächtigen Temperaturen von 36Grad geht das Training auch am Nachmittag nur zögerlich voran. Mit der Zeit von 1,12,71 im zweiten Training ist Märcu schon gut eine Sekunde schneller unterwegs. Damit war das Team schon recht zufrieden, da einerseits Herbert Stenger mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und Uwe Lang seine Zeit nicht verbessern konnte. Lange sah es so aus, als ob die Zeit für einen dritten Trainingslauf nicht mehr reichen würde, da durch die vielen Unterbrüche der Zeitplan doch arg gebeutelt wurde. Schlussendlich machten die Organisatoren es doch noch möglich einen dritten Durchlauf absolvieren zu können. Märcu brannte nochmals eine heisse Spur in den schon ohnehin glühenden Asphalt hin es gelang ihm nochmals die Zeit mit 1,11, 29 um über eine Sekunde zu unterbieten. Damit stand fest, das Märcu das Samstagtraining vor Jörg Weidinger und Uwe Lang als Gesamtschnellster abschliessen konnte. Das ganze Team von Steiner Motorsport war natürlich überglücklich und die Vorzeichen für den Sonntag schienen unter einem guten Stern zu stehen. Die Vorbereitungen für das Rennen am Sonntag beschränkten sich so auf die Routinekontrollen. Zur Feier des Tages verbrachten wir mit dem Team von Urs Müller und Reto Meisel gemeinsam einen gemütlichen Sommerabend bei einem Glas Wein und einem feinen Barbecue unter dem Zelt von Meisel-Motorsport. Herzliche Gratulation an dieser Stelle an Reto Meisel, welcher in der Nacht auf Samstag zum dritten Malt Vater wurde. "Nach zwei Mädchen folgt jetzt noch ein Junge". Wir wünschen Reto und seiner Familie viele schöne Momente (und schlaflose Nächte ;-) mit dem Nachwuchs.



Sonntag 15.07.2007 Der Rennsonntag

Dieser beginnt wie der Trainingstag vom Vortag. Unzählige Ausfälle und Unterbrüche brachten den Zeitplan des Organisators durcheinander und so konnten wir bis zum Mittag keinen einzigen Rennlauf angehen. Doch dann, unter Anspannung und erneuten Höchsttemperaturen (40Grad im Schatten) abgesehen, folgte der Start zum ersten Rennlauf. Angespannt und voller Erwartungen – steht Märcu nun am Start und versucht seinen Martini in erneuter Rekordzeit den Berg hinauf zu prügeln. Es gilt immer noch voll zu attackieren und ein möglichst gutes Resultat und wenn möglich den Gasamtsieg in Homburg zu holen, da dies wichtige Punkte in der Meisterschaft auf das Konto buchen würde um so die Führung in der Meisterschaft übernehmen zu können. Uwe Lang ist schon auf der Strecke unterwegs Märcu startet kurz danach und hinter ihm Herbert Stenger, die Spannung steigt ins unermessliche, dann oh Schreck, die rote Lampe unten am Start beginnt zu blinken „Rennunterbruch“ Uwe Lang fährt durchs Ziel mit 1,13,67, es kann also nur Stenger oder Steiner sein! Der Speaker gibt die Horrordurchsage durch „Marcel Steiner verunfallt im obersten Sektor“ jetzt zählt nur noch die Hoffnung das nichts schlimmeres passiert ist und Märcu sich bei dieser Geschwindigkeit keine Verletzungen zugezogen hat. Die erlösende Nachricht, das Märcu unverletzt aus dem Martini gestiegen ist lässt nicht lange auf sich warten. Glück im Unglück, aber die Hoffnungen auf ein gutes Resultat ist auf einen Schlag zerstört. Zerstört ist nicht nur die Hoffnung und eine erfolgreiche Verteidigung des Vizemeistertitels im Sportwagen-Berg-Cup sondern auch der Martini. Die Schäden am Auto sind derart massiv, das wir gezwungen waren das Rennwochenende vorzeitig abzubrechen und uns auf die Heimfahrt zu machen. So vergeht der Tag noch mit Schadensaufnahme und einladen der Wrackteile im Rennbus und einer langen Heimfahrt nach Oberdiesbach wo in dieser Zeit schon wieder die Reparaturen in Angriff genommen werden.


Wir hoffen, können dies aber heute noch nicht bestätigen, dass der Martini am nächsten Rennen in Hauenstein wieder zum Einsatz bereit steht. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Bis dahin die besten Grüsse.
Marcel Steiner



Weitere Infos zum Bergrennen in Homburg findet Ihr hier .

Bilder und Text: André Werren



Rennstrecke Homburg

















Sabotage ??

Unsere Stellungnahme zu der Aüsserung von Herbert Stenger auf
www.berg-meisterschaft.de

Mit Bestürzung erleben wir, die Sportwagen-Berg-Fahrer, die aktuelle Diskussion, die Herbert Stenger mit seinen Sabotage-Äußerungen nach dem Homburger Bergrennen am vergangenen Wochenende ins Rollen gebracht hat und haben uns deshalb entschlossen in dieser gemeinsamen Stellungnahme auf die unglaublichen Vorwürfe zu reagieren.

In erster Linie sind wir enttäuscht. Enttäuscht, weil ein „Großer“ der Bergrennsportszene solche dreisten Manipulationsvorwürfe gegen seine langjährigen Weggefährten erhebt und enttäuscht, weil ihm durch diese Äußerung anscheinend mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, als es ihm durch seine sportlichen Ergebnisse derzeit gebührt.

Des weiteren distanzieren wir uns ausdrücklich von unfairen und höchst kriminellen Methoden, wie sie uns indirekt vorgeworfen werden. Wir alle treten an, um die Deutsche Bergmeisterschaft zu gewinnen, im sportlich fairen Duell auf der Rennstrecke und nicht mit unlauteren Mitteln fernab der Piste. Dass daran auch nur im geringsten gezweifelt wird, ist uns unbegreiflich.

Gewinnen kann nur, wer physisch, psychisch und technisch das beste Paket geschnürt hat, fahrerisches Können und das Glück des Tüchtigen nicht zu vergessen. In diesem Sinne bereiten wir uns schon jetzt intensiv auf den nächsten Schlagabtausch am Hauenstein vor, wo wir in gewohnter Stärke angreifen werden. Es wäre schön, wenn dann wieder das Brüllen eines echten Berglöwen auf der Rennstrecke zu hören wäre und nicht das verzweifelte Winselns eines kränkelnden Kätzchens.


Die Sportwagen-Berg-Fahrer

Resultate
⇒Gesammtklassement
⇒Klassenergebnis
⇒Gesamtergebnis Training
⇒Klassenergebnis Training
⇒Zwischenrangliste Deutsche Berg Meisterschaft DBM
Homburg
⇒Teilnehmerliste