Trier



Den Schaden in Grenzen gehalten

 

Ausnahmsweise war die Anreise nach Trier mit 450 Km am Donnerstagabend relativ kurz. Wir hatten unterwegs zwischendurch ziemlich viel Regen und zuletzt auch noch Nebel.

 

Am Freitag war der Himmel gnädig mit uns und wir konnten uns trocken einrichten, die Wagenabnahme machen und die Strecke besichtigen. Erst in der Nacht auf Samstag kam der Regen wieder zurück.

 

Am Samstagmorgen mussten wir den Martini dann für den 1. Trainingslauf auf die nassen Verhältnisse abstimmen. Die Marangoni- Regenreifen haben wieder mal ihre Qualitäten aufgezeigt und ich konnte mit 1.57.508 die Bestzeit unter den Deutschen CN- Fahrern markieren, dicht gefolgt von Uwe Lang.

 

Für den 2. Probelauf trocknete die 3,7 Km lange Strecke weitgehend ab und wir konnten wieder auf die Trockenabstimmung zurückbauen. Obwohl ich auf der Fahrt ein komisches Gefühl im Auto hatte, war ich in 1.44.735 hinter Jörg Weidinger die zweitschnellste Zeit gefahren. Bei genauer Überprüfung des Autos mussten wir dann zwei defekte hintere Stossdämpfer feststellen!

 

Nach der Reparatur fuhr ich im 3. Trainingslauf in 1.40.640 auf den dritten Trainingrang hinter Jörg in 1.38.500 und Uwe in 1.40.236.

 

Am Sonntagmorgen als ich erwachte, regnete es leider wieder. Daher erfolgte die Änderung des Set- Ups wieder auf Regen. Die Sonne zeigte sich dann aber bald ein wenig und bis wir den 1. Rennlauf dann fahren konnten, wären die Trockenreifen eigentlich die bessere Wahl gewesen. Nun gut, wir standen alle mit den Regenreifen bereit und somit waren die Voraussetzungen für uns alle gleich. Jörg kam dann mit den Misch- Maschbedingungen am besten zurecht und ich hatte in 1.47.477 das Nachsehen auch noch hinter Uwe Lang.

 

Für den 2. Rennlauf trocknete die Strecke dann ganz ab. Mein Rückstand aus dem 1. Lauf war kaum mehr aufzuholen, aber die Meisterschaftspunkte werden ja für jeden einzelnen Rennlauf vergeben. Leider gab es für mich aus dem Wertungslauf gar keine Punkte, denn beim Herausbeschleunigen aus der zweiten Spitzkehre war mir die Antriebswelle gebrochen und ich musste die Segel vorzeitig streichen.

 

Dies erforderte eine ziemlich stressige Reparatur auf den 3. Rennlauf. Doch mein super arbeitendes Team hat es geschafft, mir rechtzeitig einen ausgezeichnet funktionierenden Martini hinzustellen.

 

Mit 1.38.303 konnte ich dann auch noch meine persönlich schnellste Zeit am Trierer Berg und zu allem die schnellste Laufzeit der Deutschen Piloten realisieren!

 

Durch den Ausfall im 2. Rennlauf kam ich leider nicht in die Wertung.

 

Die Deutsche Meisterschaft beginnt nun wieder quasi von vorne. Ich konnte die Führung zwar noch behaupten, Jörg Weidinger liegt aber bloss noch einen Punkt hinter mir und mit weiteren acht Zählern Rückstand folgt schon Uwe Lang.

 

Weiter um Punkte und Sieg kämpfen wir dann in drei Wochen am Iberg in Heilbad/ Heiligenstadt.

 

Bis bald…

Marcel

 

You Tube sei dank, dass wir uns die Streckenführung verinerlichen können. Mit dem Martini gehts dann aber zacken schneller den Berg hoch.

 

www.youtube.com/watch

 

 

Infos zum Streckenplan und sonstiges unter cms.racingteam-trier.de/front_content.php

 

Rangliste
⇒Gesamtrangliste 2008
⇒Klassengesamtrangliste 2008
⇒Gesamtrangliste Training 2008
⇒Klassentrainingsrangliste 2008
Infos zur Rennstrecke

Streckenbeschreibung:

 

folgt..