Homburg













3. Gesamtsieg in dieser Saison

 

 

 

Endlich kann ich mal etwas anderes schreiben, denn die Anreise nach Homburg war mit 400 Km, verhältnismässig zu den Anderen, einen Katzensprung.

 

Am Freitag haben wir uns dann im Naturfahrerlager eingerichtet.

 

 

Pünktlich auf den Trainingsstart am Samstagmorgen begann es dann leider zu regnen.

 

 

Bis zu unserem 1. Trainingslauf trocknete die Strecke aber schon wieder ziemlich ab und ich entschied mich als einziger in unserer Gruppe mit Trockenreifen zu fahren. Nach meinem Unfall aus dem letzten Jahr auf dieser Strecke fühlte ich mich aber noch nicht so wohl auf dieser Bahn! Dennoch konnte ich in 1.24.124 die zweitschnellste Zeit hinter Jörg Weidinger 1.21.805) fahren und mich noch vor Uwe Lang (1.26.751) halten.

 

 

Der 2. Trainingslauf war dann komplett trocken. Mein zutrauen zur Strecke war aber immer noch nicht so toll. Meine Laufzeit in 1.11.542 war aber, für den ersten trockenen Lauf, schon fast phantastisch. Jörg folgte mir mit minimalem Rückstand von 0,1 sec und Uwe mit 0,8 sec.

 

 

Nach ein paar Fahrwerkeinstellungen konnte ich mich auf 1.10.891 steigern. Weidinger legte die Latte mit 1.09.814 aber schon ziemlich hoch. Nach getaner Arbeit genossen wir beim befreundeten Meisel- Team einen gemütlichen Grillabend mit Live- Musik,

 

 

Sonntagmorgen meinte es das Wetter dann besser mit uns, war es doch sonnig, aber eher kühl.

 

 

Vor dem 1. Rennlauf war dann, nach den Ereignissen aus dem letzten Jahr, das ganze Team inklusive mir sehr nervös. Der Lauf gelang mir dann aber sehr gut und ich konnte in 1.09.411 Jörg Weidinger um 0,6 sec auf Distanz halten. Uwe Lang misslang sein Lauf völlig und war mit 3,5 sec schon ziemlich abgeschlagen.

 

 

Im 2. Rennlauf konnte ich mich nochmals um knappe 0,2 sec auf 1.09.283 steigern und meinen Vorsprung auf 0,7 sec auf Jörg vergrössern.

 

 

Der 3. Wertungslauf wurde dann zur Geduldprobe, denn wollten anscheinend viele Fahrer noch ihr Resultat verbessern und flogen, zum Teil heftig, von der Strecke. Kurz vor sechs Uhr war es dann soweit und wir konnten die letzte Auffahrt unter die Räder nehmen. Weil es schon ein wenig abgekühlt hatte, war der Grip etwas schlechter und die meisten Zeiten schlechter. Auch ich war in 1.10.042 langsamer als zuvor und Weidinger knabberte noch 0,2 sec von seinem Rückstand ab.

 

 

Mein 3. Gesamtsieg in dieser Saison war somit aber nicht in Gefahr und ich konnte mich auf der Homburger Strecke erfolgreich rehabilitieren! In der Deutschen Meisterschaft konnte ich zudem meinen Vorsprung um drei Punkte auf achtzehn ausbauen.

 

 

Das nächste Rennen zur Deutschen Bergmeisterschaft und zum Sportwagen Bergcup steht am 2. / 3. August am Hauenstein an.

 

 

Bis bald…

 

Marcel

 

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