Osnabrück






























4. Streckenrekord im 8. Rennen 2008

 

Puh, diesmal war es eine unendliche Anreise von knapp 800 Kilometer an das Rennen von Osnabrück. Dennoch haben wir es Freitag früh um vier ins Fahrerlager geschafft. Nach ein paar Stunden Schlaf haben wir uns dann eingerichtet, die Strecke besichtigt und schon standen die ersten Pressetermine auf dem Programm. Die Anreise lohnt sich zudem auch immer, weil Osnabrück eine der best organisierten Veranstaltungen ist und die Leute da alle sehr nett und zuvorkommend sind. Das Organisationstalent bestätigte sich dann auch im Verlauf des Wochenendes.

 

Am Samstagmorgen begann das Training pünktlich um neun Uhr für das erste Fahrzeug. Wir waren dann um elf zum 1. Trainingslauf an der Reihe. Ich konnte gleich eine Topzeit von 57.654 markieren. Mit einer ähnlichen Zeit war ich jeweils 2006 und 2007 Trainingsschnellster! Uwe Lang und Jörg Weidinger waren recht deutlich hinter mir.

Auf den 2. Trainingslauf nahmen wir einige Fahrwerkseinstellungen vor. Die stellten in 57.631 aber nicht gerade einen Fortschritt dar. Mit 57.640 war mir Uwe nun dicht auf den Fersen, Jörg hatte die richtige Abstimmung in 58.831 noch nicht gefunden.

Für den 3. Probelauf stellten wir das Fahrwerk wieder auf die Grundeinstellung zurück und ich fuhr zudem die neuen Rennreifen an, was eine Zeit von 56.843 ergab. Meine Kollegen folgten mit 57.478 resp. 58.073.

Im 4. Training wieder mit Trainingsreifen unterwegs, kam ich lediglich auf 57.188, wobei Lang eine 56.644 vorlegte. Weidinger kam auch immer besser in Fahrt und schloss mit 57.463 auf. Nach kleinen Einstellungen am Fahrwerk konnte ich mich mit den alten Reifen doch noch auf 56.820 steigern, dicht gefolgt von Jörg Weidinger in 56.876 und Uwe Lang mit 58.781.

Da ich fast den ganzen Tag von Fehlfunktionen der Zündunterbrechung und einem hackligen sequentiellem Getriebe behindert wurde, mussten wir am Samstagabend noch relativ lange arbeiten und den Ursachen auf den Grund gehen.

 

Am Sonntagmorgen stand der Martini aber durch mein super arbeitendes Team top vorbereitet startklar da. Leider konnte ich das Potential des Autos im 1. Rennlauf nicht ganz optimal ausschöpfen. Ich fuhr zwar eine respektable Zeit von 56.477, Uwe konnte in 55.831 aber gleich einen neuen Streckenrekord markieren.

Der 2. Rennlauf muss mir dann nahezu perfekt gelungen sein. Die Uhr blieb im Ziel bei 55.671 stehen, dem neuen Steckenrekord, der auch über den Tag hinaus bestand halten sollte. Somit konnte ich meinen Rückstand auf Uwe halbieren und war für den Gesamtsieg wieder zuversichtlich.

Im 3. Wertungslauf ging es zwischen Jörg, Uwe und mir dann sehr eng zu und her. Uns trennten in diesem Lauf bloss 0,15 sec, wobei ich leider der Langsamste von allen Dreien war. Daraus wuchs mein Rückstand auf Uwe minimal auf 0,4 sec an.

Im 4. Rennlauf wollte ich unbedingt den Gesamtsieg rausfahren. Ich riskierte an einigen Stellen zu viel und überfuhr das Auto, was sich auf die Zeit auswirkte und ich nur auf 56.418 kam. Uwe erreichte zwar auch bloss 56.501, konnte aber dennoch 0,3 sec Vorsprung in der Gesamtzeit retten. Jörg Weidinger fuhr zudem im letzten Lauf noch Laufbestzeit in 56.266.

Somit wurden auch die Punkte zur Deutschen Bergmeisterschaft ziemlich gleich aufgeteilt unter uns dreien. Lang holte sich 34 Punkte (Gesamt 267), ich 32 (298)und Weidinger 30 (266). So bleibt die Meisterschaft zwei Rennen vor Schluss immer noch sehr spannend.

 

Um Punkte zur Deutschen Meisterschaft kämpfen wir erst wieder am 13./14. September in Eichenbühl. Dazwischen fahre ich die Rennen am 30./31.August in Oberhallau und am 06./07. September am Gurnigel.

 

Bis bald…

Marcel

 

Rangliste
⇒Gesamtrangliste 2008
⇒Klassengesamtrangliste 2008
⇒Gesamtrangliste Training 2008
⇒Klassentrainingsrangliste 2008
⇒Zwischenrangliste DMB