Mickhausen 2006
⇒Bericht aus der Automobil Revue vom 10.10.2006
Nommern (Lux) 2006

Bergrennen in Nommern

 

Marcel Steiner (CH, Martini-BMW Mk77 3L CN):
Vorjahres-Sportwagenpokal-Sieger mit prominentem Vater

 

 

An den Nachnamen Steiner verknüpft besonders Nommern-Organisator Union des Pilotes nur gute Erinnerungen. 1995 und 1996 gewann der Schweizer Heinz Steiner im Martini Mk69 Formel 2 das Eschdorfer Bergrennen, sein 1996 aufgestellter Streckenrekord sollte erst 2004 vom Franzosen Lionel Regal gebrochen werden.


Inzwischen ist Heinz’ 30-jähriger Sohn Marcel längst in die Fussstapfen seines erfolgreichen Vaters getreten.
Mit Gesamtsiege in seiner schweizerischen Heimat (Oberhallau und Reitnau 2004), aber auch in Deutschland (Schleiz 2005, sowie am vergangenen 30. April am Rennsteig in Thüringen) hat der Automechaniker im väterlichen Betrieb längst gezeigt, dass er aus dem gleichen Holze wie sein Herr Papa geschnitzt ist, was auch in Sachen trockener Humor und spektakuläre Fahrweise gilt.


Auch der Gesamtsieg im Sportwagen-Bergcup 2005 unterstreicht, dass Marcel Steiner zu den absoluten Topkönnern im europäischen Sportwagenfeld zählt, um sein bereits gut gespicktes Palmarès weiter auszubauen hat der Schweizer zudem zum Saisonbeginn eine deutsche Lizenz gelöst, um so auch in der deutschen Bergmeisterschaft ganz vorne mitzumischen.


Als Fahrzeug setzt Marcel Steiner bei seinem ersten Start in Luxemburg einen extrem raren Martini-BMW Mk77 ein, einen der ganz wenigen zweisitzigen Sportwagen aus der berühmten Formelwagenschmiede des Franzosen Tico Martini.

 

Rennsteig 2006

Tagessieg für Steiner

 

Marcel Steiner errang mit seinem Martini-BMW-Sportwagen beim Rennsteig-Bergrennen in Thüringen (D) den Tagessieg! Nachdem er im ersten Rennlauf auf trockener Strecke schon um fast 1,5 s im Rückstand lag, war der Berner im nassen zweiten und im feuchten dritten Durchgang schneller als der Deutsche Herbert Stenger im Eigenbau-BMW. In der Addition der drei Laufzeiten lag Steiner mit 5'19.961 gegenüber 5'20.652 von Stenger klar voran. Vierter wurde mit Bruno Winkler 5'28.931 der Schweizer Schwiegersohn von Stenger. Urs Müller (Argo) wurde mit 5'53.889 Gesamtsiebter.

 

quelle AR vom 3.Mai 2006



Schleiz 2006

Jagdbeginn am Berg

 

Mit einem zweiten Platz hinter dem mehrfachen Meister Herbert Stenger beim Bergrennen in Schleiz begann Marcel Steiner den Kampf um den deutschen Sportwagen-Bergcup. Weil Steiner neurdings mit deutscher Lizenz fährt,  kann er nun auch in der Berg-DM punkten. Mit Bestzeiten in fünf der sechs rund 50 s langen Sprints war Stenger für den Berner, der im letzten Heat der Schnellste war, nicht zu packen. Im Vorjahr errang Steiner in Schleiz den Tagessieg. Am nächsten Wochenende beginnt auch für Reto Meisel ein neues Abenteuer. Mit seinem Mercedes-Judd-V8-Eigenbau startet er am Monte Erice um die FIA-Hillclimb-Challenge der Gruppe E1. Dabei trifft er u.a. auf Les-Rangiers-Tagessieger Georg Plasa im BMW 320 Judd.

quelle AR vom 26. April 2006

 

⇒Bericht von Uwe Lange, erschienen am Mo. 24. April 2006 in der OTZ
⇒Bericht von Uwe Lange, erschienen am Di. 25. April 2006 in der OTZ
⇒Vorbericht Schleizer Dreieck von Jürgen Müller