Gurnigel






Erneuter Tagessieg beim Heimrennen

 

 

Bereits am Donnerstagabend reisten wir kurz an den Gurnigel, um den Bus an unserem angestammten Fahrerlagerplatz zu parken und bereits unser Zelt aufzuschlagen. Danach fuhren wir wieder nach Hause zum schlafen und Freitag noch zu arbeiten. Freitags im späteren Nachmittag starteten wir in Oberdiessbach bei Sonnenschein. Kurz nachdem wir das Fahrerlager am Gurnigel erreicht hatten, begann es so heftig zu Regnen, dass wir nicht mal den Martini aus dem Bus ausgeladen haben. Nur noch die Wagenabnahme habe ich kurz erledigt.

 

Samstag früh mussten wir dann nur noch den Martini ausladen, sonst war eigentlich für den 1. Trainingslauf alles vorbereitet. Diesen konnten wir dann kurz nach zehn Uhr bei noch leicht feuchter Strecke in Angriff nehmen. Unterwegs hatte ich mehrmals Probleme mit der Schaltung und somit nicht optimalen Vortrieb. Ich war dann angenehm überrascht, dass ich dennoch mit einer 2.01er Zeit die Ziellinie kreuzen konnte. Nur Christian Balmer war rund 1 sec schneller als ich. Auf den 2. Probelauf trocknete die Strasse zum Gurnigelbad hinauf dann ganz ab und ich konnte mich mit den Avon-Reifen erstmals damit vertraut machen. In 1.52.14 gelang mir das sehr gut und ich konnte meinen eigenen CN- Rekord bereits um über eine Sekunde inoffiziell unterbieten. Einige kleine Set-Up-Änderungen und eine leicht längere Getriebeübersetzung waren nötig für den 3. Trainingslauf. Dies katapultierte mich auf eine fast unglaubliche 1.50.77, was überlegen Trainingsbestzeit bedeutete.

 

Der Sonntagmorgen präsentierte sich sehr kalt, aber mit herrlichem Sonnenschein. Unser 1. Rennlauf war auf ca. halb Zehn Uhr angesetzt, verspätete sich aber wegen einiger Unfälle bis etwa halb Elf. Ich war nicht voll und ganz zufrieden mit meiner Fahrt, als ich im Ziel meine Laufzeit von 1.49.22 sah, doch ich konnte sehr zufrieden sein und jubeln. Gleich hinter mir verlor Tiziano Riva viel Öl auf der Strecke, was einen langen Unterbruch für die Strassenreinigung nach sich zog und die nachfolgenden Konkurrenten doch arg beeinträchtigte. Somit konnte ich mich über einen Vorsprung von rund 4 sec vor dem nächsten Verfolger, Reto Meisel in seinem Mercedes-Judd, freuen. Im 2. Wertungslauf war dann von der Ölspur nichts mehr zu merken und ich konnte in 1.49.58 meine Zeit bestätigen. Spannend machte es Florian Lachat mit seinem Tatuus-Formel Master, der eine Zeit von 1.49.95 fuhr. Da nur die zwei schnellsten der drei Rennläufe gewertet wurden, blieb es richtig spannend. Auch im 3. Rennlauf konnte ich meine Konstanz an den Tag legen und in 1.49.38 den Tagessieg beim Jubiläumsrennen am Gurnigel feiern. Lachat konnte seine Zeit nicht ganz bestätigen und sicherte sich mit 1.52.34 den 2. Gesamtplatz hinter mir. Jean-Jacques Dufaux und Martin Kindler folgten auf den weiteren Plätzen mit Zeiten jenseits der 1.50-er Marke. Bereits auf dem 5. Gesamtrang konnte sich Reto Meisel als bester „Tourenwagen“-Fahrer durchsetzten.

 

Dies waren somit wieder zwei sehr erfolgreiche Wochenenden in der Schweiz für mich. Nun geht es aber gleich am nächsten Wochenende, 12.-13.09.2009, weiter in Eichenbühl unweit von Würzburg um die Deutsche Bergmeisterschaft und den Sportwagen-Bergcup, wo es noch um viele Punkte geht und die Sieger der Meisterschaften noch nicht feststehen werden.

 

Bis bald…

Marcel

 

Weitere Infos zum Gurnigelrennen und sonstiges unter www.gurnigelrennen.ch

 

 

Fotos folgen in den nächsten Tagen....

 

Rangliste
⇒Gesamtergebnis Rennen 2009
⇒Klassenergebnis Rennen 2009