Hauenstein



Eine fast perfekte Ausbeute beim Bergrennen Hauenstein.

 

Mit etwas gemischten Gefühlen reiste ich zum Hauensteiner Bergrennen. Denn letztes Jahr lief es mir da gar nicht gut. Nach einer guten Vorbereitung des Martini zu Hause und einer eingehenden Streckenbesichtigung am Freitag, lief der erste Trainingslauf am Samstagmorgen gleich optimal.

 

Im Ziel war ich selber ein wenig überrascht von meiner Trainingszeit: Die war bloss 1,7 sec langsamer, als meine beste Laufzeit aus dem Vorjahr! Eine gute Grundlage und Laufbestzeit vor Uwe Lang.

 

Im zweiten Training gelang mir dann leider nicht die gewünschte Steigerung und ich fand mich auf Position vier in der Zwischenwertung. Den dritten Trainingslauf musste ich kurz nach dem Start abbrechen, da ein Konkurrent vor mir ein technisches Problem hatte.

 

Ich wurde dann zurückgeführt an den Start und konnte meinen Trainingslauf wiederholen. Mit schmutzigen Reifen am Start, konnte ich trotzdem wieder eine Laufbestzeit vorlegen. Am frühen Abend konnten wir, bei schlechten Sichtverhältnissen (die Sonne stand sehr tief und immer vor dem Fahrer), einen viertes Training fahren.

 

Ich konnte mich nochmals ein wenig steigern und mich dann über den Trainingssieg für diesen Tag freuen! Vor Uwe Lang, Rüdiger Julius-Bernhart, Herbert Stenger usw.

 

Der erste Rennlauf am Sonntagmorgen begann mit einem leichten Schrecken: Patrik Zajelsnik hat bei Posten 10 mit ca. 160km/h die Kontrolle über sein Auto verloren und es arg beschädigt. Wir mussten aber trotzdem „Vollgas“ geben und es sprang eine knappe Laufbestzeit vor Uwe Lang für mich heraus.

 

 

Auch im zweiten Rennlauf konnte ich mir, nach einer guten Fahrt, die Laufbestzeit notieren lassen und einen Vorsprung aus zwei Läufen von gut 0,7 sec auf Lang. Weil der Veranstalter ein Showprogramm eingebaut hatte, wurde die Wartezeit bis zum dritten Rennlauf sehr lange für uns.

 

Daraus wurde dann nicht gerade ein „Sicherheitslauf“, aber sicher ein Rennlauf mit eingebauter Reserve. Dies bedeutete die zweitschnellste Laufzeit hinter Uwe und den SIEG beim Hauensteiner Bergrennen und zugleich die Führung in der deutschen Bergmeisterschaft und dem Sportwagenberg Cup

 

Marcel Steiner

 

 

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