Les Raniers







Gleich eine Woche nach Osnabrück stand schon das nächste Kräftemessen in St. Ursanne an! Leider mein einziges Rennen in diesem Jahr in der Schweiz!

Bei wunderschönem Wetter und Sonnenschein konnten wir das erste Training unter die Räder nehmen. Schon kurz nach dem Start wird einem bewusst, wie extrem schnell die Strecke im Jura ist, mit einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 240 km/h und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 160km/h geht es rasant den Berg hoch!

Schon zu Beginn konnte ich gleich eine gute Zeit vorlegen und meine Gegner schon fast deklassieren.

Im zweiten Trainingslauf konnte ich mich trotz falscher Reifenwahl leicht steigern. Meine Kontrahenten haben aber auch nicht gerade gepennt, denn sie haben den Zeitverlust etwas kompensieren können und rückten näher an meine Zeit heran.

Dies gab mir neuen Antrieb um im nächsten Rennlauf noch stärker auf die Tube zu drücken. Doch kurz nach dem zweiten Trainingslauf begann es Sintflutartig zu Regnen, daher haben die meisten Fahrer, wie auch ich auf das dritte Training verzichtet.

In der Nacht auf Sonntag trocknete die Strecke aber gut ab und wir fanden optimale Verhältnisse für den ersten Rennlauf vor.

Bestückt mit neuen Reifen, konnte ich dann auch die Bestzeit herausholen. Mit 1,1 sec. Vorsprung auf Cyrille Franz und 1,8 sec. vor Bruno Winkler legte ich eine gute Basis für die folgende Rennläufe hin. Herbert Stenger fuhr die viertschnellste Zeit mit 2,8 sec. Rückstand auf mich. Voila... dem Berglöwen waren für dieses Wochenende die Zähne gezogen!

Im zweiten Rennlauf konnte ich meine Zeit aus dem ersten Rennlauf bestätigen und die Konkurrenz weiter distanzieren.

Auf der Rückführung ins Fahrerlager begann es dann leider wieder zu Regnen an. Somit wurde der dritte und letzte Rennlauf nur noch zur Formsache degradiert, da für das Klassement nur die zwei schnellsten Laufzeiten zählten.

So war eigentlich schon vor dem dritten Rennlauf die Katze im Sack und ich konnte mich über einen weiteren Sieg in diesem Jahr freuen.


Damit konnte ich die Führung im Sportwagenbergcup weiter ausbauen!

Da ich nun im Sportwagenbergcup, wie auch in der deutschen Meisterschaft, noch Titelambitionen habe, muss ich leider bei den Rennen von Oberhallau und Gurnigel fernbleiben, damit ich an den Rennen von Kyffhäuser/D und Unterfranken/D teilnehmen kann.


Diese Entscheidung fällt mir nicht leicht ist aber notwendig damit ich meinen Titel im Sportwagenbercup verteidigen kann. Die Daten überschneiden sich unglücklicherweise. 

Ich hoffe, ihr habt auf Grund der guten Resultate Verständnis für mein „Auswandern“ und drückt mir trotzdem die Daumen!

 

Bis bald…

Marcel Steiner

 

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Resultate
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